Der heutige Firmensitz wurde im Jahr 1867 durch Wilhelm und Auguste Müller erworben und im Juli die Stellmacherei gegründet. 1902 entstand ein neues Werkstattgebäude. Hauptsächlich wurden Wagenräder und Leiterwagen für die Bauern hergestellt. Nebenbei betrieben sie ein Kolonialwarengeschäft. Dessen Sohn Robert Müller übernahm 1903 die Stellmacherei & Wagenbaufirma und betrieb nebenbei mit Hilfe seiner Frau Bertha Müller noch Landwirtschaft und die Post. Er war u.a. für Baron von der Decken tätig und führte für ihn alle anfallenden Reparaturen der landwirtschaftlichen Geräte aus. Weiterhin wurden Wagenräder und Leiterwagen, aber auch teilweise Fenster gefertigt. 1908 erhielt Robert Müller die Berechtigung zur Lehrausbildung. 1937 pachteten Rudolf und Linda Scheibe, geb. Müller – Tochter von Robert und Bertha Müller – die Stellmacherei und 1952 ging sie in dessen Besitz über. Auch Landwirtschaft und die Post wurden weiterhin betrieben. 1938 wurde ein Sägegatter gekauft, um Baumstämme zu sägen. Aufgrund der schwierigen Verhältnisse während der Kriegszeit musste die Arbeit teilweise vorübergehend eingestellt werden. 1946 erweiterte R. Scheibe die Werkstatt durch Anbau eines neuen Maschinenraums. Im Laufe der nächsten Jahre stieg auch die Mitarbeiterzahl. Die Produktpalette wurde erweitert. Es entstanden außerdem noch Deichseln, Ortsscheite, Melkschemel, Ski, Schneeschieber und Laufgitter. Es wurden Kutschen und alle anfallenden Dinge repariert. Im Laufe der Jahre entwickelte sich die Herstellung von Garagentoren und anderen Türen.

 

1974  pachtete Gerhard und Liane Kitzing, geb. Scheibe – Tochter von Rudolf und Linda Scheibe – die Stellmacherei und führte das Unternehmen als Tischlerei weiter. 1983  ging sie in dessen Besitz über. Da die Entwicklung des Handwerks zu DDR-Zeiten nicht gewollt war, durfte G. Kitzing nur als Alleinmeister arbeiten. Erst 1984 konnte der erste Mitarbeiter eingestellt werden. Trotz dieser schwierigen Zeiten blieb die Tischlerei in Privatbesitz.

 

1991/1992 wurden die vorhandenen Gebäude grundhaft saniert und die Produktionsfläche erweitert. In diesem Zeitraum fand auch ein technischer Umbau statt. Die Maschinen und Anlagen wurden auf den neuesten Stand gebracht.

 

1992/1993 entstand ein Lackierraum, ein zusätzlicher Produktionsraum und ein neues Holzlager. Damit konnte man den gestiegenen Anforderungen gerecht werden. Es wurden hauptsächlich Fenster, Innentüren, Haustüren und Tore hergestellt. Aber auch der Bezug von Fertigelementen, deren Montage und Reparaturarbeiten wurden durchgeführt. Die Mitarbeiterzahl stieg zeitweise bis auf 7 Tischlergesellen, auch Lehrlinge wurden in regelmäßigen Abständen ausgebildet.

 

2012 übernahm Robin Schumann – Enkel von Gerhard und Liane Kitzing die Firma. Im gleichen Jahr schloss er auch die Meisterausbildung ab. Inzwischen sind 3 Tischlergesellen beschäftigt.

 

Viele Dokumente und Fotos zeugen von enormen Fortschritt, aber auch existenziellen Problemen. Erfolge und Schicksalsschläge prägen die ständige Weiterentwicklung. Das handwerkliche Geschick aller Mitarbeiter ist damals wie heute gefragt. Die Liebe zum Holz ist in allen fünf Generationen unsere Leidenschaft geblieben.

Firmengeschichte
Tischlerei Kitzing
Inh. Robin Schumann
Hauptstraße 5 - 04758 Hof
Festnetz: Fax: info@tischlerei-kitzing.de
www.tischlerei-kitzing.de
035 268 / 82 569
035 268 / 83 678

 

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